Praktikum im Mittelstand-Digital Zentrum

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Mittendrin statt nur dabei

Praktikum im Mittelstand-Digital Magdeburg

Kaffeekochen, kopieren, still in der Ecke sitzen? Nicht bei uns! Während dieses Bild vom Praktikum sich hartnäckig hält, beweist unser Praktikant Jakob Kühn im Mittelstand-Digital Zentrum Magdeburg gerade das Gegenteil. Statt zur Kaffee­maschine ging es für ihn direkt mitten hinein ins Projektgeschehen vom Mittelstand-Digital Zentrum Magdeburg: mitdenken, mitarbeiten, mitgestalten. In seinem Blogartikel gibt er einen ehrlichen Einblick in seinen Alltag – und zeigt, dass ein Praktikum bei uns alles ist, außer langweilig. Bühne frei für einen Praktikumsbericht der etwas anderen Art!

Wer bin ich?

Praktikanten Diaries Jakob

Hallo, mein Name ist Jakob Kühn und ich studiere Wirtschaftsinformatik im Bachelor an der OVGU und absolviere ein dreimonatiges Praktikum beim Mittelstand-Digital Zentrum Magdeburg.

Wie bin ich zum Mittelstand-Digital Zentrum Magdeburg gekommen?

Das Zentrum war mir vorher kein Begriff. Durch eine gezielte KI-Suche nach Unternehmen in Magdeburg, die Informatik, Kreativität und Wissensvermittlung verbinden, habe ich die Webseite des Mittelstand-Digital Zentrums entdeckt. Die vielen angebotenen Workshops haben mich neugierig gemacht und überzeugt direkt Kontakt für ein Praktikum aufzunehmen. Über LinkedIn habe ich Herrn Voigt, dem Leiter des Zentrums, geschrieben. Ich erhielt eine sehr freundliche Antwort und konnte mir einen ersten Eindruck über mögliche Aufgaben im Praktikum verschaffen. Ohne zu zögern, schrieb ich eine Bewerbung und wurde zum Gespräch eingeladen und konnte mein Praktikum im Oktober starten.

Was sind meine Aufgaben im Mittelstand-Digital Zentrum?

Meine Hauptaufgabe ist es, für einen zukünftigen Workshop einen wiki-basierten Demonstrator für ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) zu erstellen. Dieser soll mittelständischen Unternehmen zeigen, wie sie IT-Sicherheit und KI-Readiness praktisch umsetzen können. Dafür analysiere ich wichtige Sicherheitsnormen wie bspw. ISO 27001 oder den BSI-Grundschutz und überführe die Inhalte in vereinfachter Sprache ins Wiki. Zusätzlich teste den Informationszugriff eines KI-Assistenten auf das Wiki mittels RAG-Ansatz. Der Demonstrator entsteht gemeinsam mit einem Unternehmen, das echte, anonymisierte Testdaten bereitstellt und die Nutzbarkeit testet.

Außerdem unterstütze ich regelmäßig bei der Durchführung von Workshops und gebe Feedback als Außenstehender hinsichtlich Verständlichkeit. Auch bei Digitalisierungssprechstunden habe ich Herrn Voigt begleitet. Diese sind ein kostenfreies Angebot vom Zentrum an kleine- und mittelständische Unternehmen, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten der Digitalisierung verschaffen wollen.

Stefan Voigt bei einer Digitalisierungssprechstunde

Arbeiten am Rechner

Wie sieht eine Woche bei mir aus?

Grundsätzlich kann ich meine Woche flexibel gestalten. Einmal war ich zum Beispiel bei einer Digitalisierungssprechstunde zum Thema „Prozessautomatisierung“ dabei, und die Woche davor habe ich an einem Workshop zur Social-Media-Automatisierung mithilfe von KI mitgewirkt und beispielsweise die Teilnehmenden bei den individuellen Arbeiten am Laptop im Rahmen von Low-Code-Entwicklung unterstützt. Wenn es keine Workshops oder Sprechstunden gibt, arbeite ich im Büro oder im Homeoffice an dem Wiki. Mittlerweile habe ich einen ersten Entwurf erstellt und konnte auch die ersten Testdaten einfügen, nachdem ich zuvor viel in den Sicherheitsnormen gelesen und Ideen gesammelt habe – oft auch im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen.  Besonders spannend ist für mich der Jour Fixe, der jeden Montag online stattfindet. Dort kommt das Team zusammen und tauscht sich über geplante Veranstaltungen und neue Kooperationspartner aus. Dabei bekomme ich einen guten Einblick, wie ein Unternehmen effektiv zusammenarbeitet.

Was macht mir am meisten Spaß?

Es gibt einiges, was mir viel Spaß bereitet. Zunächst ist die Arbeit inhaltlich sehr interessant für mich. Die große Bandbreite an Workshops und aktuellen Themen bietet viele Möglichkeiten für mich, mein Wissen zu erweitern. Außerdem gefällt mir der Ansatz, den lokalen Mittelstand zu stärken. Dazu kommt das freundliche Arbeitsklima: Alle begegnen sich auf Augenhöhe und sind mir gegenüber sehr hilfsbereit. Gleichzeitig wurde mir von Anfang an viel Vertrauen entgegengebracht, sodass ich direkt an den Aufgaben des Mittelstand-Digital Zentrums mitwirken konnte und schnell wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

Und zu guter Letzt: Der Kaffee im Büro ist gar nicht so schlecht, wie mich alle vorher gewarnt haben.

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Gastbeitrag von Jakob Kühn